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Manuelinischer Stil: Portugals Architektur im Zeitalter der Expansion
Der manuelinische Stil ist eng mit Portugal um 1500 verbunden. Jerónimos und Convento de Cristo zeigen, wie Religion, Königsmacht und maritime Symbolik Architektur prägten.
Fachbeitrag · geprüft und aktualisiert am 14. September 2026
Ein unverwechselbarer portugiesischer Stil
Das portugiesische Kulturerbe-Institut beschreibt den Manuelinik-Stil als eine spezifisch portugiesische Verbindung spätgotischer und Renaissance-Elemente mit königlicher, christlicher und naturalistischer Symbolik. Besonders sichtbar wird dies am Mosteiro dos Jerónimos in Belém.
Jerónimos und die Welt der Seefahrer
D. Manuel I. ließ den großen Klosterbau nahe dem Tejo errichten. Die Hieronymiten sollten unter anderem für den König beten und Seefahrern geistlichen Beistand leisten, die von Belém zu Reisen in andere Weltregionen aufbrachen. Architektur und Expansion sind hier unmittelbar miteinander verbunden.
Tomar und der Orden Christi
Auch das Convento de Cristo in Tomar verbindet mittelalterliche Tradition, den Orden Christi und die Epoche der portugiesischen Expansion. Unter Heinrich dem Seefahrer und später D. Manuel I. wurde der Komplex erweitert und reich ausgestaltet.
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