6,7 Millionen Hektoliter erwartet
Die Prognose des IVV entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber 2025/26. Trotz des erwarteten Wachstums läge die Menge noch rund vier Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Kampagnen.
Die Prognose des IVV entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber 2025/26. Trotz des erwarteten Wachstums läge die Menge noch rund vier Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Kampagnen.
Regional fallen die Erwartungen unterschiedlich aus. Für den Douro prognostiziert das IVV ein Plus von 25 Prozent. Für Alentejo, Península de Setúbal und Trás-os-Montes werden jeweils rund 15 Prozent mehr Produktion erwartet.
Beim Vinho Verde liegt die Prognose bei etwa sechs Prozent Wachstum. Für die Azoren wird dagegen aufgrund des Krankheitsdrucks durch Pilze ein Rückgang erwartet.
Nach Einschätzung des IVV haben günstige klimatische Bedingungen, eine gute vegetative Entwicklung und insgesamt niedriger Krankheitsdruck die Voraussetzungen für die größere Ernte geschaffen. Regional bleiben die Bedingungen jedoch unterschiedlich.
Eine höhere Erntemenge sagt allein noch nichts über die Qualität eines Jahrgangs aus. Entscheidend sind unter anderem Reifeverlauf, Lesezeitpunkt, Rebsorte, Lage und Arbeit im Keller. Die Prognose ist dennoch ein wichtiger Frühindikator für Portugals Weinwirtschaft 2026/27.
Portugal ist heute eine demokratische Republik und Mitglied der Europäischen Union. Seine geografische Lage am Atlantik prägt Wirtschaft, Kultur und internationale Orientierung weiterhin.
Portugal trat am 1. Januar 1986 den Europäischen Gemeinschaften bei. Die Europäische Kommission hebt hervor, dass die Mitgliedschaft Modernisierung, Infrastruktur sowie Verbesserungen in Bildung, Gesundheit und Lebensstandard unterstützt hat.
Die portugiesische Sprache und jahrhundertelange historische Verbindungen schaffen bis heute enge Beziehungen zu Ländern in Südamerika, Afrika und Asien. Diese globale Dimension ist ein wesentlicher Teil portugiesischer Identität – zugleich muss ihre koloniale Entstehung historisch differenziert betrachtet werden.
Weinbau, Kork, Keramik, Azulejos, regionale Küche und Fado stehen neben moderner Architektur, Technologie, erneuerbaren Energien und einer international vernetzten Gesellschaft. Genau diese Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart macht Portugal für Arte e Vinho besonders interessant.