Die Algarve jenseits der Strände: Städte, Hinterland, Küche, Wein, Geschichte und Orte, die Portugals Süden besonders machen.
Redaktioneller Beitrag · aktualisiert am 5. Oktober 2026
Die Algarve ist mehr als ihre Küste
Für viele deutschsprachige Reisende beginnt das Bild der Algarve mit goldenen Felsen, Buchten und Atlantik. Das ist richtig, aber unvollständig. Portugals südlichste Festlandsregion besitzt historische Städte, Fischerei- und Marktkultur, Weinbau, Berge und ein ruhigeres Hinterland.
Faro, Tavira, Lagos und Silves
Faro ist nicht nur der Flughafen der Region, sondern besitzt eine historische Altstadt. Tavira zeigt eine ruhigere östliche Algarve mit dem Naturraum der Ria Formosa. Lagos verbindet maritime Geschichte mit einer spektakulären Küste. Silves erinnert mit Burg und historischem Zentrum an die lange islamische Geschichte des Südens der Iberischen Halbinsel.
Das Hinterland gehört zur Algarve
Wer sich von der Küste entfernt, trifft auf eine andere Landschaft: Korkeichen, Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Mandeln und kleine Orte. Im Monchique-Gebirge wird die Algarve grüner und höher. Gerade dieser Kontrast macht die Region für Reisende interessant, die Portugal nicht nur als Badeziel erleben möchten.
Was isst und trinkt man an der Algarve?
Fisch und Meeresfrüchte prägen die Küstenküche. Cataplana ist eines der bekanntesten Gerichte der Region. Hinzu kommen Produkte aus dem Hinterland und eine eigene Weinregion. Das Instituto da Vinha e do Vinho erwartet für die Algarve in der Kampagne 2026/27 eine Erholung der Weinproduktion um etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.