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Estado Novo in Portugal: Salazar, Caetano und die Diktatur

Von der Militärdiktatur nach 1926 über die Verfassung von 1933 bis zum 25. April 1974: das autoritäre Estado-Novo-Regime verständlich erklärt.

Fachbeitrag · veröffentlicht und geprüft am 14. September 2026

Vom Militärputsch zum Estado Novo

Der Militärputsch vom 28. Mai 1926 beendete die Erste Republik und leitete eine Diktatur ein. António de Oliveira Salazar wurde 1932 Präsident des Ministerrats; die Verfassung von 1933 gab dem neuen Regime seinen institutionellen Rahmen.

Ein autoritäres Regime

Die Assembleia da República beschreibt den Estado Novo als autoritär und antiparlamentarisch. Politische Macht war stark konzentriert; Zensur, Propaganda, politische Polizei und die Beschränkung politischer Organisationen dienten der Kontrolle von Opposition und Öffentlichkeit.

Salazar und Marcelo Caetano

Salazar prägte das Regime bis 1968. Danach übernahm Marcelo Caetano. Hoffnungen auf grundlegende politische Öffnung erfüllten sich nicht; zentrale Strukturen des Regimes bestanden fort.

Kolonialkrieg und Ende des Regimes

Seit 1961 belasteten die Kriege in den afrikanischen Kolonien Portugal zunehmend. Am 25. April 1974 beendete das Movimento das Forças Armadas den Estado Novo. Damit begann der Übergang zu Demokratie und Entkolonialisierung.